Die Strategie 2010plus ist innerhalb des Deutschen Roten Kreuzes ein verbandsinterner Veränderungsprozess, der sich unter anderem das Ziel gesetzt hat, für das DRK neue Hauptaufgabenfelder zu definieren und moderne Steuerungsgremien zu erproben. Im Zentrum steht dabei eine stärkere Aufgabentrennung zwischen der Aufsicht und politischen Führung auf der einen Seite und der operativen Steuerung und Umsetzung auf der anderen Seite.
Als Hauptaufgabenfelder wurden zunächst identifiziert: Ambulante Pflege, Betreuungsdienst und Rettungsdienst.
Der Verband der Schwesternschaften vom DRK e.V. wirkt aktiv in der strategischen Ausrichtung der Hauptaufgabenfelder Ambulante Pflege und Betreuungsdienst mit.
Im Bereich der Ambulanten Pflege werden Instrumente wie die Benchmarkdatenbank und der Betriebscheck entwickelt, um nicht nur die eigene strategische Ausrichtung auf ein festes Fundament zu stellen, sondern auch, um die eigene Leistungsfähigkeit zu überprüfen.
Im Bereich der Betreuungsdienste setzt das Deutsche Rote Kreuz auf die ehrenamtliche Organisation. Auch hier bringt sich der Verband der Schwesternschaften vom DRK e.V. ein. Gemeinsam mit den Bundes- und Landesausschüssen der Bereitschaften wird intensiv am Ausbau des Betreuungsdienstes gearbeitet.
Der Erfolg der DRK-Schwesternschaften basiert auf der Identifikation ihrer Mitglieder, den Rotkreuzschwestern. In dem Projekt „Die Rotkreuzschwester: Grundlagenarbeit zur Mitgliedschaft in einer DRK-Schwesternschaft“ wird ein Programm aufgesetzt, das die Identität als Rotkreuzschwester stärkt und organisationsspezifische Fragestellungen bearbeitet. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde eine Fortbildungsreihe mit entsprechendem Curriculum entwickelt.
Es geht darum, das zentrale Basiswissen zur Mitgliedschaft in einer DRK-Schwesternschaft zu vermitteln und ein Grundverständnis der Selbst- und Mitbestimmungsfähigkeit zu entwickeln.
Die Fortbildungsreihe wird in zielgruppenspezifischen Veranstaltungen durchgeführt.
Nähere Informationen erhalten Interessierte bei Gerd Klein, Leiter der Werner-Schule vom DRK, unter der Telefonnummer: 0551/500 72-0 oder per E-Mail: gerd.klein@werner-schule.de
Flyer KompetenzKompass
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Dieses Projekt ist der erste der insgesamt drei Bausteine des KompetenzKompasses, dem Entwicklungsprogramm für Mitglieder und Mitarbeiter der DRK-Schwesternschaften.
Im Zentrum dieses Projektes steht eines der wichtigsten Aufgaben im Gesundheitswesen: die Entwicklung von Fach- und Führungskräften in der professionellen Pflege.
Um auch künftig den Bedarf an professionellen und hochqualifizierten Pflegekräften zu decken, hat der Verband der Schwesternschaften vom DRK ein gezieltes und systematisches Entwicklungsprogramm für Mitglieder und Mitarbeiter in den DRK-Schwesternschaften initiiert.
Dieses sehr umfassende Projekt besteht aus drei Bausteinen
1. Grundlagenarbeit: „Die Rotkreuzschwester: Zur Mitgliedschaft in einer DRK-Schwesternschaft“
In dem Projekt „Die Rotkreuzschwester: Grundlagenarbeit zur Mitgliedschaft in einer DRK-Schwesternschaft“ wird ein Programm aufgesetzt, das die Identifikation als Rotkreuzschwester stärkt und organisationsspezifische Fragestellungen auf Basis eines entsprechenden Curriculums kompakt vermittelt.
2. Potenzialanalyse: „Zielorientiertes Assessment-Verfahren: Potenzialanalyse und Kompetenzprofil“
Im Zentrum dieses Teilprogramms des KompetenzKompasses steht die persönliche Potenzialanalyse jedes Teilnehmers. Auf Grundlage eines Kompetenzmodells und eines dazugehörigen Assessment-Centers, das eigens für Aufgaben in den DRK-Schwesternschaften entwickelt worden ist, erkennen die Teilnehmer ihre Potenziale und Kompetenzen.
3. Kompetenztraining: „Zielorientiertes Trainee- und Mentoring-Programm“
Das Trainee-Programm orientiert sich am individuellen Kompetenzprofil aus dem Assessment-Center. Dabei geht es nicht in erster Linie um den Aufbau von fachspezifischem Wissen oder den Ausbau von Management- und Führungskompetenzen, sondern vor allem um die Entwicklung persönlicher und sozialer Fähigkeiten. Die Teilnehmer werden während ihres Trainings-Programms durch erfahrene Mentoren begleitet. Es handelt sich um ein Training on the job.